Necromunda-Testbericht. Necromunda: Hired Gun – ein Indie-Doom-Eternal.

Necromunda-Rezension.

Necromunda: Hired Gun (Necromunda: Mercenary) erschien am 1. Juni 2021 für PlayStation 4, Xbox One, PlayStation 5, Xbox Series X|S und PC. Das Spiel gehört zum Universum des beliebten Brettspiels Warhammer 40.000. Die Handlung spielt auf der gleichnamigen Makropolwelt Necromunda im Segmentum Solar.

Das Spieleentwicklerstudio Stream On Studio veröffentlichte zuvor Space Hulk: Deathwing.

In Necromunda: Hired Gun schlüpft der Spieler in die Rolle eines erfahrenen Kopfgeldjägers. Die Handlung dreht sich um den Protagonisten, der in einen Konflikt rivalisierender Clans verwickelt war.

Necromunda: Hired Gun – Indie-Doom Eternal
Gladiatorenarena zum Ausprobieren neuer GG-Fähigkeiten

Necromunda-Spielmechaniken

Das Spiel verfügt über ein ausgeklügeltes System zum Anpassen und Verbessern von Waffen.

Necromunda: Hired Gun
Waffenanpassung

Und außerdem wird der Hauptcharakter aufgewertet, wodurch es noch mehr Spaß macht und tödlicher wird, Feinde zu vernichten.

Eine modische Neuerung war auch der Einsatz von Mastiffs im Kampf, bei denen Körperteile durch Cyberimplantate ersetzt werden können.

Necromunda
Dogge

Das Spiel enthält Endgegner, deren Bezwingung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als die der eigentlichen Gegner.

Necromunda: Hired Gun – Indie-Doom
Chef

Die Entwickler haben versucht, das Beste aus den Shootern der letzten Jahre zu vereinen. So stehen dem Spieler beispielsweise der gleiche Wandlauf wie in Titanfall oder der gleiche Enterhaken wie in Dying Light zur Verfügung.

Necromunda: Hired Gun
Hakenkatze

Necromunda-Rezension

Das Spiel bietet einen gelungenen Soundtrack mit Rocksongs im Stil von Doom 2016, der die Feuergefechte atmosphärisch untermalt. Was die spektakulären Tötungen angeht, haben die Entwickler versucht, mehr Verstümmelungen und Finishing-Moves einzubauen. Gegnerische Gliedmaßen fliegen nach einem Treffer ab, egal ob Kopf oder Hände. Allerdings gibt es bei den Finishing-Moves eine kleine Schwäche: Die Animationen sind nicht so spektakulär wie im gleichen Doom Eternal, sondern ruckartig und zu schnell. Dennoch ist Abwechslung vorhanden.

Die Grafik ist, trotz des Indie-Genres, für ihr Niveau durchaus gut. Die düstere Atmosphäre von Necromunda wird detailreich und gelungen eingefangen. Der sogenannte “Bulge”, der für Doom Eternal typisch ist, fehlt, und die Spezialeffekte wirken keineswegs billig.

Was die Systemanforderungen angeht, ist das Spiel nicht anspruchsvoll. Selbst mit einer schwachen GTX 1050 4GB und einem Intel Core i5 8300H erreicht es stabile 30 FPS und mehr bei mittleren Grafikeinstellungen und Full HD. Das einzige Problem ist die nicht optimale Optimierung: Das Spiel friert gelegentlich ein, und vereinzelt treten kleinere Fehler auf. Die Entwickler arbeiten jedoch bereits an der Behebung dieser Probleme.

Abschluss

Necromunda: Hired Gun hat sich als gutes Spiel seiner Art erwiesen, vollgepackt mit verschiedenen modernen Spielmechaniken und ansprechender Grafik. Fans von Warhammer 40k und auch Neueinsteiger in die Materie dürften Gefallen daran finden. Aktuell ist das Spiel im Angebot und mit einem Rabatt für 15% zum Gesamtpreis von 25,49 USD erhältlich.

 

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